Nach einem lauen Abend auf der Terrasse überraschte mich heute morgen eine ziemlich nasse Hundeschnauze an meinem Bett. Ein erstes vorsichtiges Weitertasten - mit geschlossenen Augen - ergab, dass nicht nur die Schnauze, sondern der gesamte Hund so nass war. Alles klar, dachte ich, es regnet! Kein Problem, umdrehen und weiterschlafen.
Aber da hatte ich die Rechnung ohne den Hund gemacht. Beziehungsweise ohne die Hunde. Denn innerhalb von wenigen Sekunden hatten sich gleich drei nasse Wesen um mein Bett versammelt. Anscheinend war es ihnen draußen ein wenig zu regnerisch und drinnen ein wenig zu langweilig... Und so begannen sie einen lustigen Kampf, der nur einem Ziel folgte: Wer darf als erstes aufs Bett springen?
Leicht genervt schritt ich ein und stellte mit aller mir inne wohnenden Autorität klar, dass ich auf gar keinen Fall mitspielen wolle und auch keinen nassen Hund auf meinem Bett wünsche, doch die Hunde schienen da etwas falsch verstanden zu haben...
Sie kamen auf eine weitere Variante des ungleichen Kampfes: Wer darf das Kissen belegen, wer darf ans Fußende und wer muss sich mit dem unbequemen Platz mitten auf dem Menschen zufrieden geben?
Nun gebe ich ehrlich zu, dass so ab und an ein Hund auf der Überdecke, am Fussende des Bettes, durchaus seinen Reiz haben kann. Aber drei ausgewachsene, klatschnasse und dementsprechend "wohlriechende" Monster übersteigen eindeutig meinen Bedarf nach morgendlicher Zärtlichkeit, selbst in der Provence!
Kampflos ergab ich mich, stand auf und ließ mich in den Tag treiben.
Mittlerweile scheint auch wieder die Sonne. Ach ihr Köter, eigentlich kann ein Tag nicht schöner beginnen :-)
nix für ungut
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