24 Dezember 2006

Fröhliche Weihnachten!


Die Geschenke sind verpackt, die Rentiere sind angespannt und ich bin es auch! Heilig Abend! Ick freu mir drauf... Schönen Abend allerseits!!!

Mein besonderer Gruß geht nach Frankreich. Hoffe, ihr habt die dreizehn Nachspeisen bereitet, der Weizen wächst und die Santons wandern noch wild herum...

21 November 2006

Nein, ich will nicht jammern!

Schicke Winterreifenfelgen aufzuziehen und trotz 20 Grad am vergangenen Donnerstag Tee mit Rum zu trinken, läßt mich ja noch vergnügt in die Zukunft blicken...

Und trotzdem kommt er so langsam um die Ecke: Dieser Winter! Er fängt bekanntlicherweise immer damit an, dass es eigentlich dunkel ist. Am Morgen, wenn ich aus dem Haus gehe und erst recht am Abend, wenn ich dahin zurückkehre. Und wer auch immer für die zwischenzeitlichen Hochtemperaturen verantwortlich ist, er führt mich an der Nase herum! Da helfen für mein persönliches Wohlgefühl, auch keine kurzfristig wieder herbei geschafften Sonnen-Bierbänke außen in der Brez'n...

Als erstes spüre ich den Winter immer in der Nase. Zumindest seit sechs Jahren. Seitdem ist mein Arbeitsort die Kleinstadt Ismaning, ein bißchen nördlich von München. Und immer, wenn es dort unmenschlich nach Odel stinkt, beginnt der Winter. In der nächsten Stufe kommt der Nebel und dann der Schnee. Ohne den aufkeimenden Tourismus in Ismaning untergraben zu wollen, nach Odel stinkt es in allen drei Stufen des Winters. Der Nebel ist schon da...

Aus der Stadt rauszufahren, mitten rein in den Nebel, dafür sollte es eigentlich Gefahrenzulage geben. Gibt es aber nicht. Aber man hört ja auch von Städtern, die zahlen für einen Urlaub auf dem Bauernhof... Vielleicht sollte ich meine Klappe halten, damit ich nicht noch Genusssteuer abführen muss, in diesen dunklen Wintermonaten.

Und auch der gemeine Wintersportler ist hier in Bayern weit vertreten. Für mich beschränkt sich Wintersport darauf, mein eingeschneites Fahrzeug auszubuddeln, die Scheiben einigermaßen auf freie Sicht zu trimmen und dann den Wahnsinns-Ride durch Münchens verschneite Strassen zu genießen. Immer dieses Erlebnis voraus, war der Streuwagen schneller als ich? Sollte ich die acht Kilometer in weniger als anderthalb Stunden schaffen? Hat das Auto hinter mir auch daran gedacht, die schicken Winterreifenfelgen aufzuziehen und dieses vor der Vollbremsung??? Man steckt halt nicht wirklich drin!

Ich gehe am 15. Dezember mit Roeland eine Grog trinken. Auf dem Schwabinger Weihnachtsmarkt. Das lässt mich hoffen, auch wenn der Grog bestimmt so teuer ist, dass ich schon wieder am Winter zweifeln möchte...

Jetzt sag mir jemand, was wirklich schön am Winter ist!

Nix für ungut

15 November 2006

Abgleiten...

Es gibt so Momente, in denen reicht eine kurze Notenfolge, die entfernt mein Ohr erreicht, um mich in Situationen zurückzuversetzen... In gelebte Situationen, die lange hinter mir liegen.

Das können dann Erinnerungen sein, die ich mag. Aber auch Dinge, die ich eher nicht mag...

Grad eben ist mir sowas passiert. Ich bekam eine verliehene CD zurück. Auf der Heimfahrt hörte ich sie im Auto. Und da war es, das Beerdigungslied meines Vaters. Und, schwupp, sehe ich mich an seinem Grab stehen. Oder, um ehrlich zu sein, sah ich mich Hand in Hand mit meinem Bruder in der Aussegnungshalle stehen. Gestützt durch seine Freundin. Ich weiß, mir flossen die Tränen. Aber damals war es so unwirklich.

Als ich "Adieu Emilie" gerade hörte, konnte ich lächeln. Jeder der dabei war, weiß warum. Jetzt sah ich es von "oben". Und zu allem Überfluss, war der Kerl, dem ich die CD lieh, auch noch auf meinen Spuren und zeigte mir Fotos von den Orten, an denen ich "gewachsen" bin . Da waren sie also, meine Erinnerungen. Zumindest ein Teil davon. Danke, Monsieur! Und das ist ernst gemeint!!!

Was nicht passt, ist, dass auf dem Balkon meines Vaters plötzlich Blumen blühen... Aber vielleicht ist das ja auch ein Zeichen!

Nix für ungut

09 November 2006

Geht nicht, gibt es nicht!

Stark! Es taucht immer häufiger und überall auf. Als Werbespruch von diversen Firmen, als Lebensmotto in Bewerbungen, in Ansprachen an das Volk...

Ohje, was ich diesen Spruch mittlerweile hasse! Das ist doch echter Selbstbetrug. Ich bin sicher: "Geht nicht, gibt es!".

Selbst wenn man es natürlich manchmal nicht wahrhaben will... Manche Dinge gehen einfach nicht. Da kann ich mich drehen und wenden, machen und tun oder versuchen die Welt auf den Kopf zu stellen. Es geht nicht. Punkt!

Wichtig ist es, einen Plan B zu haben. Dann ging es halt nicht, aber es ist trotzdem schön. Und ich kann mich immer noch im Spiegel anschauen und denken: "Ging doch!".

Und selbst, wenn erst Plan F greift, kann das immer noch gut sein...

Nix für ungut

01 November 2006

Heute ist der Dienstag ein Freitag, tstststs

Wieder so ein Tag. Kaum ist der Sonntag vorbei (Das süße Leben) fängt der Montag an (Das harte Leben). Normal halt...

Dann kommt so ein Dienstag daher und hat als Ausblick einzig und allein einen weiteren freienTag zu bieten... Den Mittwoch als Feiertag!
Damit muss mein Biorhythmus erstmal klar kommen (Rechtschreibung nach www.wikipedia.org).

Ist komisch. Denn eigentlich fühle ich mich wie an einem Freitag. Aber das stimmt ja nicht. Denn nach einem Freitag kommt der freie Samstag und dann der völlig freie Sonntag. Aber jetzt folgt auf den freien Mittwoch der Donnerstag, wie immer natürlich völlig normal.

Aber jetzt dann doch ganz anders, denn Donnerstag darf ich ja wieder arbeiten. Freitag muss ich dann wohl auch wieder ran, um damit meinen natürlichen Samstags - Rhythmus wieder einzuläuten.

Und die Zeit ist auch noch umgestellt worden, tstststs!

Nix für Ungut

29 Oktober 2006

Les Rois du Monde

Heute muss ich eine Lanze brechen!

Für dieses Volk, dass sich nicht schämt Gefühle zu zeigen!
Gerade sass eine tolle Französin bei mir. Ich legte landestypische Musik auf und sie sagte die folgenden Worte: "Typisch Französisch, zur CD gibts 'ne Pistole gratis!". Und sie lächelte dabei... Ich lächelte zurück!

Eine andere Französin fragte mich, ob ich jenes Lied kenne. Ich verneinte, suchte es und hier ist es:



Für mich ein Knüller! Habe es schon x-mal im Radio gehört. Schöne Französin, sie haben mir einen Ohrwurm gesetzt. Von jetzt an ist dieses Lied stets mit ihnen verbunden...

Nix für ungut

Wie wahr...

Wir Sind Helden - Aurelie (Live @ Harald Schmidt Show)


Nix für ungut

24 Oktober 2006

Wahre Freunde...

... findet man selten.
Und wenn man sich dann noch mit einem so gut versteht...
Nix für ungut
Dank an David für das Bild und mehr

22 Oktober 2006

Schocken ist...

... heute auch nicht mehr so einfach. Was bleibt der Jugend noch? Ein zwölfjähriges Mädchen kann frohgemut am Frühstückstisch sitzen und sagen: "Hallo, ich habe mir gerade ein Schamlippenpiercing stechen lassen!" Und die Mama wird antworten: "Oh, wie süß, zeig mal... Warst Du in meinem Tatoo-Studio? Ich habe nämlich die Treuekarte, bei zehn Piercings krieg ich eins umsonst.".

Rein musikalisch gesehen geht auch nix vorwärts. Selbst Sido, Bushido oder Marylin Manson stehen in der CD-Sammlung der Großeltern. Da bleibt nur noch Tokio Hotel, aber selbst die sind akzeptiert. Wenn ich mir diese jungen "Groupies" anschaue, die bei Konzerten ihre BH's zeigen, denke ich, jawoll, back to the roots! Halt alles schon dagewesen...

Wahrscheinlich haben meine Mama und mein Papa vor Jahren dasselbe gedacht. Aber ich konnte sie noch schocken. Hey, "Modern Talking", das war revolutionär! Ich fand es echt grottig, aber morgends am Frühstückstisch "Cherry, Cherry Lady" zu singen, das hatte was!

Ihr Kinder da draußen, leider ist Karl Moik ausgebootet worden, Heinz Schenk im Ruhestand (Ist der schon tot, ich weiß es gar nicht?), aber Florian Silbereisen ist da... Die Flippers singen auch noch!

Ohne Kinder zu haben, bin ich mir sicher: Damit könnt ihr eure Eltern schocken...

Nix für ungut!

19 Oktober 2006

Popstar müsste man sein...

...und damit meine ich nicht Teilnehmer an der Castingshow von Pro7, die ich bis vor genau 15 Minuten echt gut gemacht fand. Was die heute am Ende durchgezogen haben, ist offene Verarschung des Zuschauers. Und da gibt es bei uns in der Tv-Branche ein ungeschriebenes Gesetz: "Wenn Du den Zuschauer unbedingt verarschen musst, dann mach es so, dass es keiner mitkriegt." Für Heute, liebe Kollegen, Sechs minus, setzen!!!!

Nein, Popstar zu sein muss unendlich viele Vorteile haben. Ich komme darauf, weil mir eine dieser tollen und unheimlich romantischen (romänntischen) Geschichten eingefallen ist, die es nur im Rock'n'Roll geben kann.
Es begab sich eines Tages, dass ein Popstar, nennen wir ihn Bono, mitten in der Vorbereitung für ein neues Album war. Und weil er in einer wahnsinnig erfolgreichen Band war, nennen wir sie U2, war die Vorbereitung im Studio auch wahnsinnig zeitintensiv. Und so passierte es dem Popstar, Bono, dass er den Geburtstag seiner Frau vergass.
So, das kann ja jedem, gerade uns Männern, gerne mal passieren. Nur für jeden von uns Männern hätte das ein Donnerwetter und einen bestimmt fünf Stunden dauernden Shoppingmarathon bedeutet, da würden wir unseren Großenkeln noch von erzählen.
Doch was macht unser Popstar, die coole Sau? Er setzt sich ans Klavier, schreibt einen Song und nicht nur die eigene, sondern alle Frauen dieser Erde liegen ihm zu Füßen und sagen: Ooohhhh, ist der romantisch.
Und um uns sterblichen Männern endgültig zu zeigen, wie "mann" sowas macht, dreht der Schuft auch noch ein Video dazu, welches mit dieser Hintergrundgeschichte einfach nicht mehr zu toppen ist...

Bono, chapeau bas!!!





Nix für ungut

Danke: www.youtube.com

18 Oktober 2006

Wann lernt man...

... eigentlich aus?

Ich weiß noch genau, als ich so gerade vierzehn Jahre alt geworden bin, da war ich mir sicher! Bis hierhin und nicht weiter. Ich habe das Leben doch durchschaut! Mir kann keiner mehr irgendwas zeigen...

Ich glaube, mit fünfzehn dachte ich das Gleiche. Ebenso mit sechzehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, geschweige denn mit zwanzig. Vielleicht habe ich dann angefangen nachzudenken, bin mir aber nicht mehr ganz so sicher... (War 'ne harte Zeit damals; Grüße an dieser Stelle an die Stammbesetzung der Spinne damals!!!)

Dann kam einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, etc... (Wie ich gerade feststelle, werden mit den Lebensjahren auch die Buchstaben immer mehr! Da muss ich abgesondert noch mal drüber nachdenken!!!)

Wie dem auch sei, gerade kam mir ein Abend in den Sinn, an dem ich mit meiner Vor-Generation an einem Tisch saß und mir diese tollen Menschen erzählten, dass sie sich eigentlich immer noch wie siebzehn fühlen, oder zumindestens wie vierundzwanzig!

Ja, aber sie haben doch Recht! Jedes Lebensjahr, möchte ich zumindest von mir behaupten, haben wir bewusst gelebt. Eine Menge Weißheit gesammelt in all diesen Jahren und trotzdem immer wieder die selben Fehler machend... Ob mit zwanzig oder sechzig, jedes Jahr birgt neue Aufregendheiten, neue Punkte an denen man besteht oder verzweifelt...

Ich kann sagen, ich kenne mittlerweile den Unterschied zwischen siebzehn und siebenunddreißig. Körperlich, kein Thema! Geistig, ohne Frage... Ich bin weiter!!! Emotional bin ich in sekundenschnelle wieder da, wo ich mit vierzehn mal angefangen habe.

Und ich glaube, ganz im Ernst, dass finde ich schön. (An die Vor-Generation: Danke, dass ihr so ehrlich seid!!!)

Nix für ungut

17 Oktober 2006

Morgen...

...schreib ich mal wieder was! Heute bin ich zu müde und zu aufgewühlt! In meinem momentan neuen Schlafzimmer läuft gerade die erotic-lounge. Ein Geschenk der Sony BMG! Ob die wissen, was sie bei einem Single, wie mir, damit ausrichten??? Trotzdem, danke Sony...

Wer weiß, vielleicht macht sich das Geschenk ja noch mal bezahlt. Ich habe vorhin alle Türen in meiner Wohnung geöffnet. Ich will ja nicht protzig klingen, aber meine Güte, das ist verdammt groß hier... Vielleicht sollte ich mir ein Navigationsgerät kaufen, dann finde ich auch die Küche wieder. Mir fällt gerade auf, das klingt ganz schön protzig.

Ist aber einfach ungewohnt (aber nicht unbewohnt!!!). Der Kumpel, von dem ich schon geschrieben habe, ist jetzt wirklich ausgezogen und ich habe mal lustig begonnen, alle Räume zu belegen. O.S., ich grüße dich aus der alten Heimat!!! Versuche gerade herauszufinden, wo ich mich als erstes hinsetzen soll - Bin in der Küche gelandet, altvertraute Plätze verlässt man anscheinend nicht gerne!

Letzten Mittwoch habe ich einen sehr gehaltvollen Abend mit meinem Bruder in diesem wunderschönen Haus in F verbracht. Es musste ein wenig Alkohol vernichtet werden, deshalb konnte ich ihn nicht länger allein lassen... Im Verlauf des Abends sprachen wir über Romantik und warum immer wieder von Frauen der Vorwurf erhoben wird, wir Männer könnten nicht romantisch sein... Kurz angemerkt: Dieser Abend war komplett romantisch! Bei Kerzenschein, leichtem Regenfall, schöner Musik und diversen Flaschen Wein... Halt ein echter Herrenabend! Und dort fand ich ein neues Wort. Wir Männer sind nicht romantisch, wir sind einfach romänntisch. Und genau das trifft es für mich, wie Faust auf Auge oder auch wie Arsch auf Eimer! ROMÄNNTISCH.
Romänntisch ist ein Abend bei Kerzenschein, aber auch das entscheidende Tor im Pokalhalbfinale. Romänntisch ist der Bootsausflug mit der Süßen bei Mondschein, aber auch der Abschied mit Kumpels in der Kneipe bei Bier und Jägermeister! Romänntisch, das bin ich und soviele meiner Freunde sind es auch. Trotz aller Vorwürfe...

Kleiner, war schön bei Dir...

Nix für ungut

05 Oktober 2006

Heute denke ich...

... an soviele Dinge! Kurzfristig habe ich gekündigt, das Leben geht weiter... Mein Kumpel zieht aus, das Leben geht weiter... Das Leben dreht sich, das Leben geht weiter... Ich hoffe, ich gehe auch weiter... Die Frage stellt sich: Wohin? Was will ich eigentlich? Überleben ist einfach, leben dann doch eher schwer. Wobei, das stimmt eigentlich gar nicht. Leben ist so einfach... Man ist doch einfach da. Und dann versucht man das Beste daraus zu machen. Ich bin zumindest stolz darauf, dass ich es geschafft habe, heute einen Geburtstagsbrief loszuschicken. Das ist doch echt nicht viel. Aber ich habe es getan! Und das tut gut... Ich wusste noch nicht mal mehr, wieviele Briefmarken so ein intereuropäischer Brief braucht. Ich hab es dann doch noch rausgefunden: 75 Eurocent. Ich hatte aber nur noch zwei 55 Eurocent Briefmarken! Hab sie trotzdem draufgeklebt, vielleicht hilft es ja was...

Habe ja vorher schon erwähnt, dass mein Kumpel sich verabschiedet. Um mal ehrlich zu sein, das ist komisch... Sieben Jahre haben wir jetzt zusammen gewohnt. Wir kennen uns solange; angefangen im Schulbus, als Du in den Wehen lagst, unser Scheiss-Sylvesterfest, dein Knutschen mit meiner Barbara (verzeihe ich Dir bis heute nicht!), unser erstes Zusammentreffen in München (meine Güte, was waren wir cool!!!) und dann jetzt gerade den Abend in der Brez'n.

Alter, Du wirst mir fehlen!!! Aber wir sind jetzt soweit: Ab jetzt heißt es, Freundschaft auf's Leben.

Ich bin dabei,

nix für ungut

23 September 2006

Ich werde niemals auseinander gehen!

Fiel mir gerade so ein. Ich sah mich im Spiegel und dachte: Jawoll, ist wieder Zeit zu gestehen. Ist - glaube ich - das dritte Mal, dass ich hier gestehe. Heute gesteh ich: Ich bin leptosom. Bevor sich jemand Sorgen macht, dass heißt: Lang und dünn. Und mit "dünn" meine ich nicht schlank oder so, nein ich bin dünn. Sagen zumindest immer die Leute. Ich finde mich mal wieder ganz normal. Aber seitdem ich ungefähr 10 Jahre alt war, musste ich es mir immer anhören: "Boah, bist du dünn". Oder: "Du musst echt mal mehr essen".

Ich habe Sanestol gehasst, oder wie hieß dieses andere Zeugs: Ovomaltine. O-V-O-M-A-L-T-I-N-E. Dass war hart! Ich musste es als Kind herunterwürgen und wurde trotzdem nicht dick! Ich blieb dünn, egal was und wieviel ich fraß. Mit Dreißig habe ich dann nochmal einen Versuch unternommen. Da hieß das Zeug "VITASPRINT". Unter uns Leptosomen ein Geheimrezept. Wahrscheinlich bestimmt für Menschen in Rekonvaleszenz, Spitzensportler und für Jan Ulrich! Bei mir hat es wieder nicht angeschlagen. Vielleicht sollte ich Spitzensportler werden. Ich könnte schlucken, was ich wollte, man könnte es nicht nachweisen, denn es schlägt ja nicht an! Dann habe ich mich irgendwann damit abgefunden. OK, du bist dünn. Bis bei mir ein Muskel ensteht, da ist bei einem echten Kerl das Barthaar schon dreimal rasiert worden...

Was mich ein wenig skeptisch macht: Im Jahr 2006 habe ich es noch nicht gehört. Bis jetzt hat mir keiner gesagt, dass ich zu dünn bin. Sollten diese ganzen Doping-Mittel eine Langzeitwirkung haben? Muss ich mir nächstes Jahr die "Brigitte" kaufen?

Nix für ungut

19 September 2006

Ich verstehe es nicht!

Und heute wieder spiegel-online und soeben in "Menschen bei Maischberger". Das Schicksal von Noel Martin. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich sitze hier mit Tränen in den Augen. Hier die Fakten:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,437450,00.html

Ich fühle Schmerz und unendliche Wut. Habe aber auch ein Schmunzeln im Gesicht:

"Ich habe eine schlechte Nachricht für diese Menschen", sagt Martin, hebt Kopf und Stimme, als setze er zu einer Rede an: "Von den sechs Milliarden Menschen auf der Welt sind etwa fünf Milliarden farbig. Irgendwann werden sich alle miteinander vermischen." Er grinst: "Wer weiß? Vielleicht heiraten die Kinder dieser Nazis irgendwann eine Schwarze oder einen Schwarzen?"
Der Gedanke gefällt ihm: Den Nazis läuft die Zeit davon - ob mit oder ohne Noel Martin."


Lasst uns bloß in der Zwischenzeit aufpassen..

Nix für ungut (sagt ein trauriger Nickel)

thanx for the link: spiegel-online

18 September 2006

Dnjestr-Republik stimmt für Abspaltung von Moldau

Ungelogen, habe ich soeben auf Spiegel Online entdeckt:

TRANSNISTRIEN
Dnjestr-Republik stimmt für Abspaltung von Moldau
Die Bevölkerung der abtrünnigen Dnjestr-Republik Transnistrien hat sich mit überwältigender Mehrheit für einen Anschluss an Russland ausgesprochen. Die Regierung in Chisinau nennt die Abstimmung eine "politische Farce".
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437754,00.html

Und da dachte ich doch mein Leben lang, ich sei ein Mensch, der politisch mitreden kann. Und in Erdkunde habe ich doch auch immer aufgepasst! Aber bei dieser Headline kann ich exakt bei zwei Namen mitreden: Moldau und Russland. Die Moldau hatten wir im Musikunterricht, mochte ich gerne, kann ich heute noch summen: La lalalala und so weiter.
Und Russland ist ja sowieso klar!

Dann lese ich diesen Artikel, stelle fest, ich verstehe jedes Wort, kapiere aber gar nix. Nicht, weil die Kollegen vom Spiegel es nicht gut erklären. Nein, wie immer sind sie sehr sorgfältig. Aber mir fehlt einfach der Hintergrund. Ich wußte auch nicht, das Moldawien mittlerweile Moldau heißt, geschweige denn, dass ich Ex-Moldawien auf einer leeren Landkarte hätte einordnen können.

Ich bin jetzt 37 Jahre alt und könnte schwören, das ich sowas vor zwanzig Jahren nicht geschrieben hätte. Damals war es aber auch einfacher, oder? (Gut, damals hätte ich es auch gar nicht schreiben können, denn ich hatte ja noch gar kein Internet, aber das ist jetzt zu kurz gedacht!) Als ich in der Schule war, gab es international den blauen Block und den roten Block. Dann, bei der Bundeswehr , kämpfte Grünland gegen Gelbland. Rechts gegen links, oben gegen unten. Das war simpel!!! Heute fällt es mir anscheinend wesentlich schwerer zu sagen, wo ist unten und oben, links und rechts, wer ist gelb und wer ist grün, rot oder blau? Es ist schwer geworden in den Zeiten des Datenhighways und der Globalisierung...

Da lobe ich mir doch Toto und Harry: "Wir sind hier in Bochum, da herrscht Recht und Ordnung"!

Nix für ungut

P.S.
Die Moldau habe ich dann doch noch gefunden. Warum die sich jetzt allerdings Russland anschliessen möchte, verstehe ich aber immer noch nicht...

todays thanx to: spiegel online

14 September 2006

Zuviel ist zuviel!

Klar, das denke ich auch immer! Aber, wie gehe ich damit um? Zuviel Alkohol, zuviel Zigaretten, zuviel Sex... Es ist hart... Zuviel Sorgen, zuviel Depressionen, zuviel Zweifel... Die erste Auswahl gefällt mir wesentlich besser. Aber, was ist zuviel? Wo ist der Maßstab? (Das mit dem Sex nehme ich jetzt gerade wieder zurück) Mit wem kann ich mich denn vergleichen? Zuviel Sonne, zuviel Spaß, zuviel beach, das klingt doch schon wieder toll, oder? Zuviel Bügelwäsche, zuviel Staubflocken, zuviel Alltag. Das klingt doof. Ist aber Realität. Inbesondere das Bügeln finde ich doof, Staubflocken auch... Und da kann ich mich doch wieder mit allen vergleichen. Oder gibt es eine Hausfrau, die begeistert aufschreit, wenn sie eine Staubflocke entdeckt?

Nix für ungut

11 September 2006

Ein Mann, ein Wort!

Also, das muss ich dem Papst jetzt mal zu Gute halten: Er ist zuverlässig. Wenn er sagt, er kommt, dann kommt er auch. Aber der Reihe nach...

Als meine innere Unruhe den Siedepunkt erreichte, ging ich kurzentschlossen auf die Strasse. Nicht, dass die Polizei noch aufmerksam auf mich wird. Man kann ja nie wissen... Es war genau 15.11 Uhr.
15.12 Uhr: Ich bin erst einmal am Zeitungskasten. Ich will ja vorbereitet sein, falls der Papst aus dem Protokoll ausbricht und spontan beschließt seine Kolonne zum Halten zu bringen. Wenn er dann mit dem Volk ins Gespräch kommen möchte, ich vor ihm stehe und er mich fragt: "Wie hat den Lazio gespielt?". Da will ich lieber vorbereitet sein...

15.14 Uhr: Ich beziehe Position im "Wirtshaus Zur Brez'n" (http://zurbrezn.de). Praktisch gelegen, an Tagen wie diesen. Mitten zwischen den angekündigten endlosen Menschenmassen, gelingt es mir letztendlich einen hübschen Tisch in der ersten Reihe zu okkupieren. Uihuihuih, bin ich aufgeregt!


15.21 Uhr: Mittlerweile hat mir die freundliche Kellnerin ein Weißbier gebracht. Ihr Dirnd'l hab ich nicht fotografiert, schade! Rund um mich herum, verfolgt die Stadt atemlos das einmalige Ereignis. Da ist ein Mann auf der Strasse, der mich beobachtet. Aber immer wenn ich hinschaue, schaut er weg...

15.36 Uhr: Es tut sich was. Eine Gruppe laut singender, klatschender, junger Menschen mit einer Deutschlandfahne laufen auf dem Gehsteig auf der anderen Seite der Strasse. "Fußballfans", möchte ich schreien, "doch nicht jetzt und hier, der Papst kommt gleich!". Aber nein, es sind brave Pilger, die den Papst suchen. Vielleicht sollte ich mich Ihnen anschließen???

15.48 Uhr: Die freundliche Kellnerin - die, mit dem Dirndl - bringt mir noch ein Weißbier und ein gemischtes Schinkenbrett'l. Der Mann am Nachbartisch bestellt eine Schweinshaxe. Der Mann, der mich beobachtet, ist auch da - schaut aber wieder weg...

15.58 Uhr: Eigentlich hat sich seit 15.12 Uhr nichts verändert. Außer meinen zwei Weißbier.

16.12 Uhr: Es wird laut. Ich zähle mindestens fünf Helikopter. Die Polizei wird ein wenig unruhig, dabei hatten sie doch gesagt... Egal! Erste Autos einer Kolonne fahren vorbei.

16.14 Uhr: Die Ahhs und Ohhs der Leute vor mir lassen mich ahnen, der Papst fährt soeben vorbei. Ich fotografiere gerade mein Weißbier, weil ich dachte, ich besitze nun ein zeitgeschichtliches Dokument. Meine Güte, der Papst ist aber auch schnell...

16.15 Uhr: Es ist vorbei! Ich finde meine innere Ruhe wieder. Jetzt kann ich kann wieder klar denken und beschließe, meine Rechnung bei ebay zu inserieren. Immerhin ist der Papst daran vorbei gefahren. Direct-sell ist auch unter meiner email-Adresse möglich!

16.24 Uhr: Und ganz am Ende - ich bin schon auf dem Weg nach Hause, um zu kontrollieren, wie sich der BvB in der ersten Pokalrunde schlägt - gelingt mir dann doch noch der One-Shot. Das Foto, das ich exklusiv habe und weltweit vertreiben kann. Denn ich habe das Papamobil, zwar ohne Papa und leider auch ohne rote Schuhe, aber...

Wie ich schon sagte, ich freu mich - der Papst war da

Nix für ungut

pictures: by myself

09 September 2006

Der Papst steht vor der Tür!


Heute ist es soweit. Der Papst kütt... Er hatte wohl gerade nichts besseres zu tun und hat sich überlegt mal vorbei zu schauen! Also, nicht so richtig bei mir privat, er besucht schon ganz Bayern. Aber immerhin fährt er direkt vor meinen Fenstern vorbei. Das ist doch auch was!

Jetzt bin ich, ich gestehe, zwar schon vor zwanzig Jahren - im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte - aus dem katholischen Verein ausgetreten, aber ich freue mich trotzdem. Nebenbei, es hatte mich übrigens auch nie jemand gefragt, ob ich überhaupt eintreten möchte. Flupps, kaum war ich da, war ich auch schon drin. Aber da bin ich ja nicht der Einzige und irgendwie muss das wohl so sein.

Die bayerische Polizei hat gestern über Radio verlauten lassen, angesichts des bevorstehenden Papstbesuchs empfehle sie dringend, die Ruhe zu bewahren. Puh- danke, ich werde mir Mühe geben, versprochen!

Eins macht mich aber schon ein bißchen nervös. Mir lässt das echt keine Ruhe mehr. In einer der vielen TV-Vorberichterstattungen schoss es mir mit einem Mal ins Auge. Da waren sie, diese neckischen Augenfänger. Diese hübschen, wohlgeformten roten Schuhe, die der Papst trägt. Irgendwo, ganz tief hinten im Hirn klingelte auch was, aber es bedurfte einer kurzen Internet-Recherche, um mein verbliebenes klerikales Wissen wieder aufzufrischen.

Auch im Klerus gibt es einen Dress-Code. Und die roten Schuhe sind ein Zeichen der Macht. Dürfen nur vom Papst getragen werden! Geht wohl zurück auf die oströmischen Kaiser, aber solange habe ich jetzt auch nicht geforscht, sorry...

Das fand ich zwar wieder mal ungewöhnlich, aber ganz verwirrt war ich, als ich diese Absätze sah. Ungelogen, die waren bestimmt acht Zentimeter hoch. Ich mein, erklär das doch mal deinen Eltern. Da kommst Du nach Hause, freudestrahlend: "Hey, ich hab nen neuen Job. Total wichtig und geil und super und so!". Und dann schaut deine Mutter dich stolz an und dein Vater schaut dich stolz an, und dann wandert ihr Blick langsam nach unten. Du spürst eine Veränderung und mit einem Mal steht unausgesprochen diese Frage im Raum: "Kind, warum trägst Du rote Pumps?". Und dann versuchst Du es: "Also, das ist irgendwie, da stehen meine Kollegen drauf und wer die roten Schuhe trägt, ist halt der Chef... Ohne meine Schuhe wäre ich nicht der Chef. Das ist jetzt ein bißchen blöd zu erklären, aber vertraut mir doch einfach... Ach Gott, macht euch bitte keine Sorgen, das ist schon ganz in Ordnung so." Und dann sagst Du dir, dass so ein kleiner Ausflug nach Bayern, ohne lästige Fragen der Eltern, vielleicht ganz angebracht sei!

Ich warte jetzt noch ein bißchen, in knapp vier Stunden kommt er ja hier vorbei. Und ich werde garantiert genau hinschauen. Bin schon
am überlegen, aus Solidarität, rote Lackstiefel anzuziehen. Das sehen
dann die Eltern vom Pontifex und machen sich, hoffentlich, keine Sorgen mehr um ihren Sohn. Mama: "Siehste, hab ich dir doch gesagt. Das ist in der Großstadt so. Das machen alle...". Papa: "Ich will trotzdem nicht, dass die Nachbarn unseren Sohn so sehen!!!"

Falls ich in der Zwischenzeit doch zu unruhig werden sollte, kann ich ja immer noch bei der Polizei anrufen...

Wie gesagt, ich freu mich!

Nix für ungut

pictures by: thanx to the vatican

07 September 2006

Wie geht ihr eigentlich...

...mit alten Lieben um? Ich meine jetzt nicht mit unseren Ur-Großeltern und anderen Menschen aus vergangenen Generationen, sozusagen den "lieben Alten", sondern:
Hey - die haben wir doch alle gehabt, oder? Diese besondere Person, die Einzige, das Göttliche, das Unvorstellbare. Die Person, die es schaffte, uns - im minimalsten Nanosekunden-Bereich - Pudding in die Beine zu pumpen. Nur weil sie uns die Zunge im Mund darbot, oder halt auch nicht... Der Pudding war, egal ob Zunge oder nicht, er war dann immer da. Und dann wusste ich es wieder ganz genau: Sie ist es - Sie und keine andere!!!

Natürlich denke ich heute noch an diese Momente zurück. Besonders gerne, wenn meine Zunge tatsächlich auf Safari gehen durfte. Und dann denke ich - Genau: Sie wäre die Richtige gewesen. Sie, diese eine Frau, die mich ganz, ganz weit nach vorne gebracht hätte. Mit der ich mein Leben hätte gestalten können, wunderschöne Kinder gezeugt hätte, mit kräftigen Haaren und leuchtenden blauen Augen (Alternativ auch grün und braun, OK, ist jetzt aber auch nicht so wichtig). Wir hätten ein Haus gebaut, ich hätte einen Baum gepflanzt, die Kinder hatte ich ja bereits erwähnt. Sprich, ich wäre der vollendete Mann geworden, der das getan hätte, was ein Mann tun muss!

Tja, und dann trifft man sie nach Jahren wieder. Sie sieht echt gut aus, man sieht ihr die Geburten fast gar nicht an. Ich bin unwahrscheinlich charmant, sie auch! Ich gebe alles, um das Beste hervorzubringen, was in den Jahren aus mir geworden ist. Sie erzählt von ihrer Scheidung. Sie ist wieder frei. Ein atemberaubender Abend. Nur der Pudding will nicht kommen. Und das liegt nicht am Kellner.

Man kann wahrscheinlich Gefühle wiedererwecken, doch kann man sie nicht erzwingen. Und dann ist es auch mir klar, es ist Zeit "auf Wiedersehen" zu sagen. Und das ganz ehrlich zu meinen: Auf ein Wiedersehen! Jederzeit! Damals warst Du meine Freundin, heute bin ich Dir ein Freund...

Nix für ungut

06 September 2006

Niemals vergessen...

...darf man diesen Menschen:

Copyright by Bettermann

Und dann versteht man auch, an wen ich denke...

Nix für ungut

05 September 2006

Tokio Hotel...


...kaum in Deutschland, gibt es wieder tolle tausend Themen. Sehe soeben JBK. Zu Gast: ein Schönheitschirurg, Tokio Hotel und Jochen Busse. Auf diese Mischung muss man erst mal kommen.
Es führt dazu, dass Kollege Schönheitschirurg über Fettabsaugung spricht und die Mädels kreischen. Bin ich in der falschen Generation groß geworden? Die Beatles hab ich verpasst und TH geht mir am Arsch vorbei. Gekreischt hab ich nie...

Ganz nebenbei, der Sänger ist doch rackenschwul, oder? Jetzt nicht falsch verstehen, aber warum stehen die Mädels ohne Schamhaare so auf ihn? Metrosexuell sollte man sein... Und wieder nicht falsch verstehen, ich will gar keine Mädchen ohne.... Doch, aber wenn, dann freiwillig ohne... Ist jetzt klar, oder?

Sendung ist zu Ende und ich verstehe es immer noch nicht

Nix für ungut

picture by: www.tokiohotel.de

Sex...

...ist eine lustige Sache. Damit meine ich nicht nur das reine Praktizieren (obwohl das auch sehr lustig sein kann), sondern schon alleine das Denken daran. Da habe ich doch heute einen Artikel über eine Studie gelesen, die besagt, dass Männer alle drei Minuten an Sex denken, Frauen nur alle drei Tage.

Das ist doch paradox, oder? Da sagt eine offizielle Studie, dass Männer und Frauen sich um eintausendvierhundertundvierzig Minuten unterscheiden. Und das nur in ihrem Trieb...

Und totzdem wird rund um mich wahrscheinlich gerade irgendwo wieder wild gevögelt. Wer den schönen Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" gesehen hat, erinnert sich bestimmt an die Orgasmus-Szene. Großes Kino!!! (Schreibt man Groß mittlerweile eigentlich mit ß oder mit ss, Rechtschreibreform ist einfach nix für mich...)

Aber zurück zum Thema Vögeln. Wenn Männer alle drei Minuten an Sex denken, dann ist die Wahrscheinlichkeit ihn "bereit" anzutreffen, relativ groß (ß oder ss; selbe Frage wie im Absatz vorher, muss dieses Problem lösen!!!). Wenn Frauen jetzt alle drei Tage denken -Nein, das wäre unfair, es muss heißen "an Sex denken"- dann ist die Wahrscheinlichkeit ja relativ gering, dass sie Bock auf Sex hat, wenn ich gerade Lust habe.

Dann habe ich aber wieder anders gedacht. Weil, die Studie sagt ja, dass eine Frau alle drei Tage willig ist. Eine Minute hat 60 Sekunden, die Stunde 60 Minuten und der Tag 24 Stunden. Rein rechnerisch ergibt das 86.400 Sekunden, in denen eine Frau an Sex denkt. Und das alle drei Tage. Im Durchschnitt hat der Monat 30 Tage, und dann komme ich schon wieder auf 2.592.000 Sekunden in denen ich die Chance habe, auf das passende Gegenüber zu treffen. Zweimillionenfünfhundertzweiundneunzigtausend Sekunden.

Und das klingt dann schon wieder wesentlich besser... Man muss sich sein Leben schon so einrichten, dass es irgendwie passt!

Nix für ungut

P.S.
Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, denkt -laut Studie- ein Mann 7.776.000 Sekunden pro Monat an Sex. Siebenmillionensiebenhundertsechsundsiebzigtausend Sekunden Schweinkram, das soll uns erst mal einer nachmachen, Jungs!!! Aber ich hatte in Mathe auch immer eine 5. (Herr Müller, nix für ungut!)

Wieder da


Es ist schwer, sich nach acht Wochen Urlaub wieder einzuleben. Immer wieder kehren die Gedanken zurück an den Ort, an dem ich mich so unendlich wohl fühle.

Aber dafür habe ich einen neuen Traumberuf: Ich will jetzt nämlich Feuerwehrmann werden... (Grisu, ich liebte dich)


Nix für ungut...

picture by: me and friends

30 Mai 2006

Sie hat es...

... schon wieder getan. Durch eine einfache sms hat sie meinen Tag gerettet! Toll!!!

Nix für ungut

07 März 2006

Was ist das schön

morgens aufzuwachen und nette Post zu haben. Das kann einem so einen Tag schon retten...

Danke! (und nix für ungut)

14 Februar 2006

Es ist gar nicht so lange her...

... da hatte ich das Angebot auf der MS Europa zu fahren. Und zwar nicht als Tourist, sondern so richtig als Crew-Mitglied. Entertainment Coordinator sollte ich sein.
Warum ich das schreibe?
Weil mich gerade eine Kollegin anrief, die genau dieses Angebot bekommen hat. Nur ein Jahr später. Unabhängig davon, dass die Gage sich in dieser Zeit um mehr als die Hälfte reduziert hat, musste ich mich somit der eigenen Frage stellen, ob ich es bereue, dieses Angebot nicht angenommen zu haben.
Ich wäre in Süd-Amerika an Bord gegangen, es hätte mich nach Australien verschlagen und nach einer kurzen Umschiffung von Afrika, wäre ich in Hamburg wieder von Bord gegangen. Das klingt schön...
Warum ich das schreibe?
Weil ich festgestellt habe, dass ich ein echt schlechter Tourist bin. Und ich deswegen auch nicht für diese Branche arbeiten will. Denn sie will, wahrscheinlich, nur das Schöne sehen.
Ich hatte das Glück beruflich ins Ausland reisen zu dürfen. Ich denke an Shanika, die im Tsunami ihr Zuhause verlor. Ich denke an Denise, die mir in Frankreich ihre Erlebnisse im KZ Auschwitz anvertraute. Da ist das Mädchen aus Uganda und der Botschafter in Schweden. Die Kinder auf der Müllkippe in Guatemala und die Behinderten in Petersburg. Diesen Menschen war ich nah. Wenn auch nur für einen kurzen Moment. Ich denke aber auch an Shanika, die mich zum Tee einlud, obwohl sie nichts mehr hatte. Und an die Müllkippenkinder, mit denen ich mich einfach nur rollte.
Länder will ich nur noch über Menschen kennen lernen. Und deswegen bin ich nicht auf der MS Europa.
Ob ich deswegen meinen Job jetzt noch ausüben sollte, das weiß ich im Moment auch nicht mehr...
Aber die Telefonrechnung muss ja auch gezahlt werden :-)

Nix für ungut

13 Februar 2006

Gefängnis bedeutet...

... keine Tür öffnen zu können. Bedeutet aber auch, Menschen kennen zu lernen, die anders sind. Und sie zu akzeptieren. Mein Vater hat mich folgende Zeile gelehrt: Freiheit, das heißt keine Angst zu haben, vor nichts und niemandem (Natürlich im Original total bayerisch; vom alten Wecker). Und durch ihn und sein Wissen konnte ich die seltsamste Zeit meines Lebens durchstehen. Heute hängt nur noch ein Bild von ihm an der Wand. Er fehlt, aber ist doch so sehr bei mir. Im Zimmer meiner Großmutter fand ich nach ihrem Tod - am Bild meines Großvaters - dieses Gedicht, es hat mich sehr berührt:

Je länger Du fort bist um so mehr bist Du hier,
je weiter Du fort bist, umso näher bei mir.
Du wirst mir notwendiger als das täglich Brot ist -
Du wirst lebendiger, je länger Du tot bist.

Ihr da, ihr fehlt mir...

Nix für ungut!

12 Februar 2006

Heute Abend...

...habe ich gekocht. Kochen für sich selbst macht Spaß! Sagt man... Stimmt aber nicht, finde ich. Und das liegt nicht am kochen, sondern am essen. Essen für sich selbst ist nämlich ziemlich blöd, finde ich!
Nix für ungut

10 Februar 2006

Olympische Spiele

Jetzt sind sie also wieder eingelaufen. Die Welt ist versammelt, um sich friedlich im Wettstreit zu messen. 16 Tage lang. Hymnen werden gespielt. Hymnen-Spiele. Ich hörte, Schorsch Hackl ist sauer. Die Umkleidekabinen sind das Problem. Die italienischen Rodler werden bevorzugt, sie haben eine Kabine für sich, der Rest der Welt eine Sammelumkleide. Yoko Ono spricht: Imagine Peace. Wenn das unter diesen Umständen mal gut geht... Die Gullydeckel wurden sicherheitshalber schon mal verschweißt. Evi Sachenbacher ist für fünf Tage schutzgesperrt und Peter Gabriel singt dazu Lennon's "Imagine". Ich glaube, der Schorsch ist trotzdem noch stinkig.
Die Feier läßt die Phantasie tanzen und das ist gut so!

Nix für ungut!

Und das kommt dabei raus...

... wenn ich mir Platz für Gedanken schaffe...

Wer den Vogel auf diesem Bild findet, darf ihn behalten :-)

09 Februar 2006

Einfach sein...

...ist manchmal ganz schön schwierig. (Schwierig sein übrigens auch)
Hier schreibe ich also nun das nieder, was im Kopf hängt. Einen Platz gefunden. Das müßte ja eigentlich für neuen Platz sorgen. Innere Kopfwäsche ist angesagt. Bin gespannt, was passiert. Muß ich gleich morgen früh überprüfen. Innere Kopf-Inspektion sozusagen. "Guten Morgen, hier spricht ihre Gedanken-Aufnahme-Zentrale. Mit dem heutigen Stand haben sie wieder Platz für 200 neue Gedanken. Piep. Beim nächsten Ton sind es nur noch 199. Piep. Beim nächsten Ton sind es nur noch 198. Piep."
Habe kürzlich einen Menschen entdeckt, der für neue Impulse sorgt. Brauche viel Platz, befürchte ich... Verdamp lang her!
Über das warum muss ich mir auch noch Gedanken machen. Höre dazu Musik, die mich an Menschen erinnert, die keine Impulse mehr geben können, aber es mehr denn je tun.
Einfach sein ist manchmal ziemlich schwierig. Schwierig sein aber auch!

Nix für ungut