23 September 2006

Ich werde niemals auseinander gehen!

Fiel mir gerade so ein. Ich sah mich im Spiegel und dachte: Jawoll, ist wieder Zeit zu gestehen. Ist - glaube ich - das dritte Mal, dass ich hier gestehe. Heute gesteh ich: Ich bin leptosom. Bevor sich jemand Sorgen macht, dass heißt: Lang und dünn. Und mit "dünn" meine ich nicht schlank oder so, nein ich bin dünn. Sagen zumindest immer die Leute. Ich finde mich mal wieder ganz normal. Aber seitdem ich ungefähr 10 Jahre alt war, musste ich es mir immer anhören: "Boah, bist du dünn". Oder: "Du musst echt mal mehr essen".

Ich habe Sanestol gehasst, oder wie hieß dieses andere Zeugs: Ovomaltine. O-V-O-M-A-L-T-I-N-E. Dass war hart! Ich musste es als Kind herunterwürgen und wurde trotzdem nicht dick! Ich blieb dünn, egal was und wieviel ich fraß. Mit Dreißig habe ich dann nochmal einen Versuch unternommen. Da hieß das Zeug "VITASPRINT". Unter uns Leptosomen ein Geheimrezept. Wahrscheinlich bestimmt für Menschen in Rekonvaleszenz, Spitzensportler und für Jan Ulrich! Bei mir hat es wieder nicht angeschlagen. Vielleicht sollte ich Spitzensportler werden. Ich könnte schlucken, was ich wollte, man könnte es nicht nachweisen, denn es schlägt ja nicht an! Dann habe ich mich irgendwann damit abgefunden. OK, du bist dünn. Bis bei mir ein Muskel ensteht, da ist bei einem echten Kerl das Barthaar schon dreimal rasiert worden...

Was mich ein wenig skeptisch macht: Im Jahr 2006 habe ich es noch nicht gehört. Bis jetzt hat mir keiner gesagt, dass ich zu dünn bin. Sollten diese ganzen Doping-Mittel eine Langzeitwirkung haben? Muss ich mir nächstes Jahr die "Brigitte" kaufen?

Nix für ungut

19 September 2006

Ich verstehe es nicht!

Und heute wieder spiegel-online und soeben in "Menschen bei Maischberger". Das Schicksal von Noel Martin. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich sitze hier mit Tränen in den Augen. Hier die Fakten:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,437450,00.html

Ich fühle Schmerz und unendliche Wut. Habe aber auch ein Schmunzeln im Gesicht:

"Ich habe eine schlechte Nachricht für diese Menschen", sagt Martin, hebt Kopf und Stimme, als setze er zu einer Rede an: "Von den sechs Milliarden Menschen auf der Welt sind etwa fünf Milliarden farbig. Irgendwann werden sich alle miteinander vermischen." Er grinst: "Wer weiß? Vielleicht heiraten die Kinder dieser Nazis irgendwann eine Schwarze oder einen Schwarzen?"
Der Gedanke gefällt ihm: Den Nazis läuft die Zeit davon - ob mit oder ohne Noel Martin."


Lasst uns bloß in der Zwischenzeit aufpassen..

Nix für ungut (sagt ein trauriger Nickel)

thanx for the link: spiegel-online

18 September 2006

Dnjestr-Republik stimmt für Abspaltung von Moldau

Ungelogen, habe ich soeben auf Spiegel Online entdeckt:

TRANSNISTRIEN
Dnjestr-Republik stimmt für Abspaltung von Moldau
Die Bevölkerung der abtrünnigen Dnjestr-Republik Transnistrien hat sich mit überwältigender Mehrheit für einen Anschluss an Russland ausgesprochen. Die Regierung in Chisinau nennt die Abstimmung eine "politische Farce".
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437754,00.html

Und da dachte ich doch mein Leben lang, ich sei ein Mensch, der politisch mitreden kann. Und in Erdkunde habe ich doch auch immer aufgepasst! Aber bei dieser Headline kann ich exakt bei zwei Namen mitreden: Moldau und Russland. Die Moldau hatten wir im Musikunterricht, mochte ich gerne, kann ich heute noch summen: La lalalala und so weiter.
Und Russland ist ja sowieso klar!

Dann lese ich diesen Artikel, stelle fest, ich verstehe jedes Wort, kapiere aber gar nix. Nicht, weil die Kollegen vom Spiegel es nicht gut erklären. Nein, wie immer sind sie sehr sorgfältig. Aber mir fehlt einfach der Hintergrund. Ich wußte auch nicht, das Moldawien mittlerweile Moldau heißt, geschweige denn, dass ich Ex-Moldawien auf einer leeren Landkarte hätte einordnen können.

Ich bin jetzt 37 Jahre alt und könnte schwören, das ich sowas vor zwanzig Jahren nicht geschrieben hätte. Damals war es aber auch einfacher, oder? (Gut, damals hätte ich es auch gar nicht schreiben können, denn ich hatte ja noch gar kein Internet, aber das ist jetzt zu kurz gedacht!) Als ich in der Schule war, gab es international den blauen Block und den roten Block. Dann, bei der Bundeswehr , kämpfte Grünland gegen Gelbland. Rechts gegen links, oben gegen unten. Das war simpel!!! Heute fällt es mir anscheinend wesentlich schwerer zu sagen, wo ist unten und oben, links und rechts, wer ist gelb und wer ist grün, rot oder blau? Es ist schwer geworden in den Zeiten des Datenhighways und der Globalisierung...

Da lobe ich mir doch Toto und Harry: "Wir sind hier in Bochum, da herrscht Recht und Ordnung"!

Nix für ungut

P.S.
Die Moldau habe ich dann doch noch gefunden. Warum die sich jetzt allerdings Russland anschliessen möchte, verstehe ich aber immer noch nicht...

todays thanx to: spiegel online

14 September 2006

Zuviel ist zuviel!

Klar, das denke ich auch immer! Aber, wie gehe ich damit um? Zuviel Alkohol, zuviel Zigaretten, zuviel Sex... Es ist hart... Zuviel Sorgen, zuviel Depressionen, zuviel Zweifel... Die erste Auswahl gefällt mir wesentlich besser. Aber, was ist zuviel? Wo ist der Maßstab? (Das mit dem Sex nehme ich jetzt gerade wieder zurück) Mit wem kann ich mich denn vergleichen? Zuviel Sonne, zuviel Spaß, zuviel beach, das klingt doch schon wieder toll, oder? Zuviel Bügelwäsche, zuviel Staubflocken, zuviel Alltag. Das klingt doof. Ist aber Realität. Inbesondere das Bügeln finde ich doof, Staubflocken auch... Und da kann ich mich doch wieder mit allen vergleichen. Oder gibt es eine Hausfrau, die begeistert aufschreit, wenn sie eine Staubflocke entdeckt?

Nix für ungut

11 September 2006

Ein Mann, ein Wort!

Also, das muss ich dem Papst jetzt mal zu Gute halten: Er ist zuverlässig. Wenn er sagt, er kommt, dann kommt er auch. Aber der Reihe nach...

Als meine innere Unruhe den Siedepunkt erreichte, ging ich kurzentschlossen auf die Strasse. Nicht, dass die Polizei noch aufmerksam auf mich wird. Man kann ja nie wissen... Es war genau 15.11 Uhr.
15.12 Uhr: Ich bin erst einmal am Zeitungskasten. Ich will ja vorbereitet sein, falls der Papst aus dem Protokoll ausbricht und spontan beschließt seine Kolonne zum Halten zu bringen. Wenn er dann mit dem Volk ins Gespräch kommen möchte, ich vor ihm stehe und er mich fragt: "Wie hat den Lazio gespielt?". Da will ich lieber vorbereitet sein...

15.14 Uhr: Ich beziehe Position im "Wirtshaus Zur Brez'n" (http://zurbrezn.de). Praktisch gelegen, an Tagen wie diesen. Mitten zwischen den angekündigten endlosen Menschenmassen, gelingt es mir letztendlich einen hübschen Tisch in der ersten Reihe zu okkupieren. Uihuihuih, bin ich aufgeregt!


15.21 Uhr: Mittlerweile hat mir die freundliche Kellnerin ein Weißbier gebracht. Ihr Dirnd'l hab ich nicht fotografiert, schade! Rund um mich herum, verfolgt die Stadt atemlos das einmalige Ereignis. Da ist ein Mann auf der Strasse, der mich beobachtet. Aber immer wenn ich hinschaue, schaut er weg...

15.36 Uhr: Es tut sich was. Eine Gruppe laut singender, klatschender, junger Menschen mit einer Deutschlandfahne laufen auf dem Gehsteig auf der anderen Seite der Strasse. "Fußballfans", möchte ich schreien, "doch nicht jetzt und hier, der Papst kommt gleich!". Aber nein, es sind brave Pilger, die den Papst suchen. Vielleicht sollte ich mich Ihnen anschließen???

15.48 Uhr: Die freundliche Kellnerin - die, mit dem Dirndl - bringt mir noch ein Weißbier und ein gemischtes Schinkenbrett'l. Der Mann am Nachbartisch bestellt eine Schweinshaxe. Der Mann, der mich beobachtet, ist auch da - schaut aber wieder weg...

15.58 Uhr: Eigentlich hat sich seit 15.12 Uhr nichts verändert. Außer meinen zwei Weißbier.

16.12 Uhr: Es wird laut. Ich zähle mindestens fünf Helikopter. Die Polizei wird ein wenig unruhig, dabei hatten sie doch gesagt... Egal! Erste Autos einer Kolonne fahren vorbei.

16.14 Uhr: Die Ahhs und Ohhs der Leute vor mir lassen mich ahnen, der Papst fährt soeben vorbei. Ich fotografiere gerade mein Weißbier, weil ich dachte, ich besitze nun ein zeitgeschichtliches Dokument. Meine Güte, der Papst ist aber auch schnell...

16.15 Uhr: Es ist vorbei! Ich finde meine innere Ruhe wieder. Jetzt kann ich kann wieder klar denken und beschließe, meine Rechnung bei ebay zu inserieren. Immerhin ist der Papst daran vorbei gefahren. Direct-sell ist auch unter meiner email-Adresse möglich!

16.24 Uhr: Und ganz am Ende - ich bin schon auf dem Weg nach Hause, um zu kontrollieren, wie sich der BvB in der ersten Pokalrunde schlägt - gelingt mir dann doch noch der One-Shot. Das Foto, das ich exklusiv habe und weltweit vertreiben kann. Denn ich habe das Papamobil, zwar ohne Papa und leider auch ohne rote Schuhe, aber...

Wie ich schon sagte, ich freu mich - der Papst war da

Nix für ungut

pictures: by myself

09 September 2006

Der Papst steht vor der Tür!


Heute ist es soweit. Der Papst kütt... Er hatte wohl gerade nichts besseres zu tun und hat sich überlegt mal vorbei zu schauen! Also, nicht so richtig bei mir privat, er besucht schon ganz Bayern. Aber immerhin fährt er direkt vor meinen Fenstern vorbei. Das ist doch auch was!

Jetzt bin ich, ich gestehe, zwar schon vor zwanzig Jahren - im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte - aus dem katholischen Verein ausgetreten, aber ich freue mich trotzdem. Nebenbei, es hatte mich übrigens auch nie jemand gefragt, ob ich überhaupt eintreten möchte. Flupps, kaum war ich da, war ich auch schon drin. Aber da bin ich ja nicht der Einzige und irgendwie muss das wohl so sein.

Die bayerische Polizei hat gestern über Radio verlauten lassen, angesichts des bevorstehenden Papstbesuchs empfehle sie dringend, die Ruhe zu bewahren. Puh- danke, ich werde mir Mühe geben, versprochen!

Eins macht mich aber schon ein bißchen nervös. Mir lässt das echt keine Ruhe mehr. In einer der vielen TV-Vorberichterstattungen schoss es mir mit einem Mal ins Auge. Da waren sie, diese neckischen Augenfänger. Diese hübschen, wohlgeformten roten Schuhe, die der Papst trägt. Irgendwo, ganz tief hinten im Hirn klingelte auch was, aber es bedurfte einer kurzen Internet-Recherche, um mein verbliebenes klerikales Wissen wieder aufzufrischen.

Auch im Klerus gibt es einen Dress-Code. Und die roten Schuhe sind ein Zeichen der Macht. Dürfen nur vom Papst getragen werden! Geht wohl zurück auf die oströmischen Kaiser, aber solange habe ich jetzt auch nicht geforscht, sorry...

Das fand ich zwar wieder mal ungewöhnlich, aber ganz verwirrt war ich, als ich diese Absätze sah. Ungelogen, die waren bestimmt acht Zentimeter hoch. Ich mein, erklär das doch mal deinen Eltern. Da kommst Du nach Hause, freudestrahlend: "Hey, ich hab nen neuen Job. Total wichtig und geil und super und so!". Und dann schaut deine Mutter dich stolz an und dein Vater schaut dich stolz an, und dann wandert ihr Blick langsam nach unten. Du spürst eine Veränderung und mit einem Mal steht unausgesprochen diese Frage im Raum: "Kind, warum trägst Du rote Pumps?". Und dann versuchst Du es: "Also, das ist irgendwie, da stehen meine Kollegen drauf und wer die roten Schuhe trägt, ist halt der Chef... Ohne meine Schuhe wäre ich nicht der Chef. Das ist jetzt ein bißchen blöd zu erklären, aber vertraut mir doch einfach... Ach Gott, macht euch bitte keine Sorgen, das ist schon ganz in Ordnung so." Und dann sagst Du dir, dass so ein kleiner Ausflug nach Bayern, ohne lästige Fragen der Eltern, vielleicht ganz angebracht sei!

Ich warte jetzt noch ein bißchen, in knapp vier Stunden kommt er ja hier vorbei. Und ich werde garantiert genau hinschauen. Bin schon
am überlegen, aus Solidarität, rote Lackstiefel anzuziehen. Das sehen
dann die Eltern vom Pontifex und machen sich, hoffentlich, keine Sorgen mehr um ihren Sohn. Mama: "Siehste, hab ich dir doch gesagt. Das ist in der Großstadt so. Das machen alle...". Papa: "Ich will trotzdem nicht, dass die Nachbarn unseren Sohn so sehen!!!"

Falls ich in der Zwischenzeit doch zu unruhig werden sollte, kann ich ja immer noch bei der Polizei anrufen...

Wie gesagt, ich freu mich!

Nix für ungut

pictures by: thanx to the vatican

07 September 2006

Wie geht ihr eigentlich...

...mit alten Lieben um? Ich meine jetzt nicht mit unseren Ur-Großeltern und anderen Menschen aus vergangenen Generationen, sozusagen den "lieben Alten", sondern:
Hey - die haben wir doch alle gehabt, oder? Diese besondere Person, die Einzige, das Göttliche, das Unvorstellbare. Die Person, die es schaffte, uns - im minimalsten Nanosekunden-Bereich - Pudding in die Beine zu pumpen. Nur weil sie uns die Zunge im Mund darbot, oder halt auch nicht... Der Pudding war, egal ob Zunge oder nicht, er war dann immer da. Und dann wusste ich es wieder ganz genau: Sie ist es - Sie und keine andere!!!

Natürlich denke ich heute noch an diese Momente zurück. Besonders gerne, wenn meine Zunge tatsächlich auf Safari gehen durfte. Und dann denke ich - Genau: Sie wäre die Richtige gewesen. Sie, diese eine Frau, die mich ganz, ganz weit nach vorne gebracht hätte. Mit der ich mein Leben hätte gestalten können, wunderschöne Kinder gezeugt hätte, mit kräftigen Haaren und leuchtenden blauen Augen (Alternativ auch grün und braun, OK, ist jetzt aber auch nicht so wichtig). Wir hätten ein Haus gebaut, ich hätte einen Baum gepflanzt, die Kinder hatte ich ja bereits erwähnt. Sprich, ich wäre der vollendete Mann geworden, der das getan hätte, was ein Mann tun muss!

Tja, und dann trifft man sie nach Jahren wieder. Sie sieht echt gut aus, man sieht ihr die Geburten fast gar nicht an. Ich bin unwahrscheinlich charmant, sie auch! Ich gebe alles, um das Beste hervorzubringen, was in den Jahren aus mir geworden ist. Sie erzählt von ihrer Scheidung. Sie ist wieder frei. Ein atemberaubender Abend. Nur der Pudding will nicht kommen. Und das liegt nicht am Kellner.

Man kann wahrscheinlich Gefühle wiedererwecken, doch kann man sie nicht erzwingen. Und dann ist es auch mir klar, es ist Zeit "auf Wiedersehen" zu sagen. Und das ganz ehrlich zu meinen: Auf ein Wiedersehen! Jederzeit! Damals warst Du meine Freundin, heute bin ich Dir ein Freund...

Nix für ungut

06 September 2006

Niemals vergessen...

...darf man diesen Menschen:

Copyright by Bettermann

Und dann versteht man auch, an wen ich denke...

Nix für ungut

05 September 2006

Tokio Hotel...


...kaum in Deutschland, gibt es wieder tolle tausend Themen. Sehe soeben JBK. Zu Gast: ein Schönheitschirurg, Tokio Hotel und Jochen Busse. Auf diese Mischung muss man erst mal kommen.
Es führt dazu, dass Kollege Schönheitschirurg über Fettabsaugung spricht und die Mädels kreischen. Bin ich in der falschen Generation groß geworden? Die Beatles hab ich verpasst und TH geht mir am Arsch vorbei. Gekreischt hab ich nie...

Ganz nebenbei, der Sänger ist doch rackenschwul, oder? Jetzt nicht falsch verstehen, aber warum stehen die Mädels ohne Schamhaare so auf ihn? Metrosexuell sollte man sein... Und wieder nicht falsch verstehen, ich will gar keine Mädchen ohne.... Doch, aber wenn, dann freiwillig ohne... Ist jetzt klar, oder?

Sendung ist zu Ende und ich verstehe es immer noch nicht

Nix für ungut

picture by: www.tokiohotel.de

Sex...

...ist eine lustige Sache. Damit meine ich nicht nur das reine Praktizieren (obwohl das auch sehr lustig sein kann), sondern schon alleine das Denken daran. Da habe ich doch heute einen Artikel über eine Studie gelesen, die besagt, dass Männer alle drei Minuten an Sex denken, Frauen nur alle drei Tage.

Das ist doch paradox, oder? Da sagt eine offizielle Studie, dass Männer und Frauen sich um eintausendvierhundertundvierzig Minuten unterscheiden. Und das nur in ihrem Trieb...

Und totzdem wird rund um mich wahrscheinlich gerade irgendwo wieder wild gevögelt. Wer den schönen Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" gesehen hat, erinnert sich bestimmt an die Orgasmus-Szene. Großes Kino!!! (Schreibt man Groß mittlerweile eigentlich mit ß oder mit ss, Rechtschreibreform ist einfach nix für mich...)

Aber zurück zum Thema Vögeln. Wenn Männer alle drei Minuten an Sex denken, dann ist die Wahrscheinlichkeit ihn "bereit" anzutreffen, relativ groß (ß oder ss; selbe Frage wie im Absatz vorher, muss dieses Problem lösen!!!). Wenn Frauen jetzt alle drei Tage denken -Nein, das wäre unfair, es muss heißen "an Sex denken"- dann ist die Wahrscheinlichkeit ja relativ gering, dass sie Bock auf Sex hat, wenn ich gerade Lust habe.

Dann habe ich aber wieder anders gedacht. Weil, die Studie sagt ja, dass eine Frau alle drei Tage willig ist. Eine Minute hat 60 Sekunden, die Stunde 60 Minuten und der Tag 24 Stunden. Rein rechnerisch ergibt das 86.400 Sekunden, in denen eine Frau an Sex denkt. Und das alle drei Tage. Im Durchschnitt hat der Monat 30 Tage, und dann komme ich schon wieder auf 2.592.000 Sekunden in denen ich die Chance habe, auf das passende Gegenüber zu treffen. Zweimillionenfünfhundertzweiundneunzigtausend Sekunden.

Und das klingt dann schon wieder wesentlich besser... Man muss sich sein Leben schon so einrichten, dass es irgendwie passt!

Nix für ungut

P.S.
Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, denkt -laut Studie- ein Mann 7.776.000 Sekunden pro Monat an Sex. Siebenmillionensiebenhundertsechsundsiebzigtausend Sekunden Schweinkram, das soll uns erst mal einer nachmachen, Jungs!!! Aber ich hatte in Mathe auch immer eine 5. (Herr Müller, nix für ungut!)

Wieder da


Es ist schwer, sich nach acht Wochen Urlaub wieder einzuleben. Immer wieder kehren die Gedanken zurück an den Ort, an dem ich mich so unendlich wohl fühle.

Aber dafür habe ich einen neuen Traumberuf: Ich will jetzt nämlich Feuerwehrmann werden... (Grisu, ich liebte dich)


Nix für ungut...

picture by: me and friends