29 Oktober 2006

Les Rois du Monde

Heute muss ich eine Lanze brechen!

Für dieses Volk, dass sich nicht schämt Gefühle zu zeigen!
Gerade sass eine tolle Französin bei mir. Ich legte landestypische Musik auf und sie sagte die folgenden Worte: "Typisch Französisch, zur CD gibts 'ne Pistole gratis!". Und sie lächelte dabei... Ich lächelte zurück!

Eine andere Französin fragte mich, ob ich jenes Lied kenne. Ich verneinte, suchte es und hier ist es:



Für mich ein Knüller! Habe es schon x-mal im Radio gehört. Schöne Französin, sie haben mir einen Ohrwurm gesetzt. Von jetzt an ist dieses Lied stets mit ihnen verbunden...

Nix für ungut

Wie wahr...

Wir Sind Helden - Aurelie (Live @ Harald Schmidt Show)


Nix für ungut

24 Oktober 2006

Wahre Freunde...

... findet man selten.
Und wenn man sich dann noch mit einem so gut versteht...
Nix für ungut
Dank an David für das Bild und mehr

22 Oktober 2006

Schocken ist...

... heute auch nicht mehr so einfach. Was bleibt der Jugend noch? Ein zwölfjähriges Mädchen kann frohgemut am Frühstückstisch sitzen und sagen: "Hallo, ich habe mir gerade ein Schamlippenpiercing stechen lassen!" Und die Mama wird antworten: "Oh, wie süß, zeig mal... Warst Du in meinem Tatoo-Studio? Ich habe nämlich die Treuekarte, bei zehn Piercings krieg ich eins umsonst.".

Rein musikalisch gesehen geht auch nix vorwärts. Selbst Sido, Bushido oder Marylin Manson stehen in der CD-Sammlung der Großeltern. Da bleibt nur noch Tokio Hotel, aber selbst die sind akzeptiert. Wenn ich mir diese jungen "Groupies" anschaue, die bei Konzerten ihre BH's zeigen, denke ich, jawoll, back to the roots! Halt alles schon dagewesen...

Wahrscheinlich haben meine Mama und mein Papa vor Jahren dasselbe gedacht. Aber ich konnte sie noch schocken. Hey, "Modern Talking", das war revolutionär! Ich fand es echt grottig, aber morgends am Frühstückstisch "Cherry, Cherry Lady" zu singen, das hatte was!

Ihr Kinder da draußen, leider ist Karl Moik ausgebootet worden, Heinz Schenk im Ruhestand (Ist der schon tot, ich weiß es gar nicht?), aber Florian Silbereisen ist da... Die Flippers singen auch noch!

Ohne Kinder zu haben, bin ich mir sicher: Damit könnt ihr eure Eltern schocken...

Nix für ungut!

19 Oktober 2006

Popstar müsste man sein...

...und damit meine ich nicht Teilnehmer an der Castingshow von Pro7, die ich bis vor genau 15 Minuten echt gut gemacht fand. Was die heute am Ende durchgezogen haben, ist offene Verarschung des Zuschauers. Und da gibt es bei uns in der Tv-Branche ein ungeschriebenes Gesetz: "Wenn Du den Zuschauer unbedingt verarschen musst, dann mach es so, dass es keiner mitkriegt." Für Heute, liebe Kollegen, Sechs minus, setzen!!!!

Nein, Popstar zu sein muss unendlich viele Vorteile haben. Ich komme darauf, weil mir eine dieser tollen und unheimlich romantischen (romänntischen) Geschichten eingefallen ist, die es nur im Rock'n'Roll geben kann.
Es begab sich eines Tages, dass ein Popstar, nennen wir ihn Bono, mitten in der Vorbereitung für ein neues Album war. Und weil er in einer wahnsinnig erfolgreichen Band war, nennen wir sie U2, war die Vorbereitung im Studio auch wahnsinnig zeitintensiv. Und so passierte es dem Popstar, Bono, dass er den Geburtstag seiner Frau vergass.
So, das kann ja jedem, gerade uns Männern, gerne mal passieren. Nur für jeden von uns Männern hätte das ein Donnerwetter und einen bestimmt fünf Stunden dauernden Shoppingmarathon bedeutet, da würden wir unseren Großenkeln noch von erzählen.
Doch was macht unser Popstar, die coole Sau? Er setzt sich ans Klavier, schreibt einen Song und nicht nur die eigene, sondern alle Frauen dieser Erde liegen ihm zu Füßen und sagen: Ooohhhh, ist der romantisch.
Und um uns sterblichen Männern endgültig zu zeigen, wie "mann" sowas macht, dreht der Schuft auch noch ein Video dazu, welches mit dieser Hintergrundgeschichte einfach nicht mehr zu toppen ist...

Bono, chapeau bas!!!





Nix für ungut

Danke: www.youtube.com

18 Oktober 2006

Wann lernt man...

... eigentlich aus?

Ich weiß noch genau, als ich so gerade vierzehn Jahre alt geworden bin, da war ich mir sicher! Bis hierhin und nicht weiter. Ich habe das Leben doch durchschaut! Mir kann keiner mehr irgendwas zeigen...

Ich glaube, mit fünfzehn dachte ich das Gleiche. Ebenso mit sechzehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, geschweige denn mit zwanzig. Vielleicht habe ich dann angefangen nachzudenken, bin mir aber nicht mehr ganz so sicher... (War 'ne harte Zeit damals; Grüße an dieser Stelle an die Stammbesetzung der Spinne damals!!!)

Dann kam einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, etc... (Wie ich gerade feststelle, werden mit den Lebensjahren auch die Buchstaben immer mehr! Da muss ich abgesondert noch mal drüber nachdenken!!!)

Wie dem auch sei, gerade kam mir ein Abend in den Sinn, an dem ich mit meiner Vor-Generation an einem Tisch saß und mir diese tollen Menschen erzählten, dass sie sich eigentlich immer noch wie siebzehn fühlen, oder zumindestens wie vierundzwanzig!

Ja, aber sie haben doch Recht! Jedes Lebensjahr, möchte ich zumindest von mir behaupten, haben wir bewusst gelebt. Eine Menge Weißheit gesammelt in all diesen Jahren und trotzdem immer wieder die selben Fehler machend... Ob mit zwanzig oder sechzig, jedes Jahr birgt neue Aufregendheiten, neue Punkte an denen man besteht oder verzweifelt...

Ich kann sagen, ich kenne mittlerweile den Unterschied zwischen siebzehn und siebenunddreißig. Körperlich, kein Thema! Geistig, ohne Frage... Ich bin weiter!!! Emotional bin ich in sekundenschnelle wieder da, wo ich mit vierzehn mal angefangen habe.

Und ich glaube, ganz im Ernst, dass finde ich schön. (An die Vor-Generation: Danke, dass ihr so ehrlich seid!!!)

Nix für ungut

17 Oktober 2006

Morgen...

...schreib ich mal wieder was! Heute bin ich zu müde und zu aufgewühlt! In meinem momentan neuen Schlafzimmer läuft gerade die erotic-lounge. Ein Geschenk der Sony BMG! Ob die wissen, was sie bei einem Single, wie mir, damit ausrichten??? Trotzdem, danke Sony...

Wer weiß, vielleicht macht sich das Geschenk ja noch mal bezahlt. Ich habe vorhin alle Türen in meiner Wohnung geöffnet. Ich will ja nicht protzig klingen, aber meine Güte, das ist verdammt groß hier... Vielleicht sollte ich mir ein Navigationsgerät kaufen, dann finde ich auch die Küche wieder. Mir fällt gerade auf, das klingt ganz schön protzig.

Ist aber einfach ungewohnt (aber nicht unbewohnt!!!). Der Kumpel, von dem ich schon geschrieben habe, ist jetzt wirklich ausgezogen und ich habe mal lustig begonnen, alle Räume zu belegen. O.S., ich grüße dich aus der alten Heimat!!! Versuche gerade herauszufinden, wo ich mich als erstes hinsetzen soll - Bin in der Küche gelandet, altvertraute Plätze verlässt man anscheinend nicht gerne!

Letzten Mittwoch habe ich einen sehr gehaltvollen Abend mit meinem Bruder in diesem wunderschönen Haus in F verbracht. Es musste ein wenig Alkohol vernichtet werden, deshalb konnte ich ihn nicht länger allein lassen... Im Verlauf des Abends sprachen wir über Romantik und warum immer wieder von Frauen der Vorwurf erhoben wird, wir Männer könnten nicht romantisch sein... Kurz angemerkt: Dieser Abend war komplett romantisch! Bei Kerzenschein, leichtem Regenfall, schöner Musik und diversen Flaschen Wein... Halt ein echter Herrenabend! Und dort fand ich ein neues Wort. Wir Männer sind nicht romantisch, wir sind einfach romänntisch. Und genau das trifft es für mich, wie Faust auf Auge oder auch wie Arsch auf Eimer! ROMÄNNTISCH.
Romänntisch ist ein Abend bei Kerzenschein, aber auch das entscheidende Tor im Pokalhalbfinale. Romänntisch ist der Bootsausflug mit der Süßen bei Mondschein, aber auch der Abschied mit Kumpels in der Kneipe bei Bier und Jägermeister! Romänntisch, das bin ich und soviele meiner Freunde sind es auch. Trotz aller Vorwürfe...

Kleiner, war schön bei Dir...

Nix für ungut

05 Oktober 2006

Heute denke ich...

... an soviele Dinge! Kurzfristig habe ich gekündigt, das Leben geht weiter... Mein Kumpel zieht aus, das Leben geht weiter... Das Leben dreht sich, das Leben geht weiter... Ich hoffe, ich gehe auch weiter... Die Frage stellt sich: Wohin? Was will ich eigentlich? Überleben ist einfach, leben dann doch eher schwer. Wobei, das stimmt eigentlich gar nicht. Leben ist so einfach... Man ist doch einfach da. Und dann versucht man das Beste daraus zu machen. Ich bin zumindest stolz darauf, dass ich es geschafft habe, heute einen Geburtstagsbrief loszuschicken. Das ist doch echt nicht viel. Aber ich habe es getan! Und das tut gut... Ich wusste noch nicht mal mehr, wieviele Briefmarken so ein intereuropäischer Brief braucht. Ich hab es dann doch noch rausgefunden: 75 Eurocent. Ich hatte aber nur noch zwei 55 Eurocent Briefmarken! Hab sie trotzdem draufgeklebt, vielleicht hilft es ja was...

Habe ja vorher schon erwähnt, dass mein Kumpel sich verabschiedet. Um mal ehrlich zu sein, das ist komisch... Sieben Jahre haben wir jetzt zusammen gewohnt. Wir kennen uns solange; angefangen im Schulbus, als Du in den Wehen lagst, unser Scheiss-Sylvesterfest, dein Knutschen mit meiner Barbara (verzeihe ich Dir bis heute nicht!), unser erstes Zusammentreffen in München (meine Güte, was waren wir cool!!!) und dann jetzt gerade den Abend in der Brez'n.

Alter, Du wirst mir fehlen!!! Aber wir sind jetzt soweit: Ab jetzt heißt es, Freundschaft auf's Leben.

Ich bin dabei,

nix für ungut