22 Oktober 2006

Schocken ist...

... heute auch nicht mehr so einfach. Was bleibt der Jugend noch? Ein zwölfjähriges Mädchen kann frohgemut am Frühstückstisch sitzen und sagen: "Hallo, ich habe mir gerade ein Schamlippenpiercing stechen lassen!" Und die Mama wird antworten: "Oh, wie süß, zeig mal... Warst Du in meinem Tatoo-Studio? Ich habe nämlich die Treuekarte, bei zehn Piercings krieg ich eins umsonst.".

Rein musikalisch gesehen geht auch nix vorwärts. Selbst Sido, Bushido oder Marylin Manson stehen in der CD-Sammlung der Großeltern. Da bleibt nur noch Tokio Hotel, aber selbst die sind akzeptiert. Wenn ich mir diese jungen "Groupies" anschaue, die bei Konzerten ihre BH's zeigen, denke ich, jawoll, back to the roots! Halt alles schon dagewesen...

Wahrscheinlich haben meine Mama und mein Papa vor Jahren dasselbe gedacht. Aber ich konnte sie noch schocken. Hey, "Modern Talking", das war revolutionär! Ich fand es echt grottig, aber morgends am Frühstückstisch "Cherry, Cherry Lady" zu singen, das hatte was!

Ihr Kinder da draußen, leider ist Karl Moik ausgebootet worden, Heinz Schenk im Ruhestand (Ist der schon tot, ich weiß es gar nicht?), aber Florian Silbereisen ist da... Die Flippers singen auch noch!

Ohne Kinder zu haben, bin ich mir sicher: Damit könnt ihr eure Eltern schocken...

Nix für ungut!

1 Kommentar:

David Schulte hat gesagt…

Ich werde unserer Mutter beim nächsten Besuch in der Bastide mal die Flippers vorspielen, na schauen wir mal ;-)) !!
*grins in diesem Sinne Davidé