Heute morgen auf dem Weg ins Büro. Die Sonne scheint, das Verdeck ist unten und der Fahrtwind zerzaust mein volles Haupthaar.
Das Radio lauter gedreht und der nette Herr Schmitz singt ein feines Lied für mich.
Dieser Tag ist mein Freund! Danke, Herr Schmitz.
Sonne für Alle!!!
Nix für ungut
Song: Sasha - Lucky day
30 April 2007
Glückstag
Zugfahren...
...scheint auch nicht mehr so toll zu sein. Jetzt ist Sonntag Nacht und ich habe nach gestern Abend den zweiten Katastrophenfilm gesehen, der mit einem Zug zu tun hat. Beides mal war eine Atombombe an Bord. Gestern Abend wurde die Bombe noch entschärft, heute Abend hat sie Denver zerstört. Beide Male waren es russische Atombomben.
Gestern Abend war es noch Primetime, heute schon das Spätprogramm! Boah, was waren diese Filme schlecht. Ich hätte einfach ausschalten sollen. Hilft aber auch nix, denn sie laufen ja trotzdem.
Kennt jemand einen guten Katastrophenfilm, in dem ein Zug die Hauptrolle spielt? Gibt es einen Katastrophenfilm, in dem eine Strassenbahn entführt wird? Moralisch gesehen ist ein Katastrophenfilm natürlich so oder so kein guter Film, aber darum soll es jetzt nicht gehen...
Ein Flugzeug, ein Bus, selbst das Ding mit den Kreuzfahrtschiffen klappt. Aber alles, was auf Schienen läuft? Nee, nicht wirklich. Da ist der Weg vorgegeben und vielleicht deshalb nicht gut???
In den Filmen geht es immer um Güterzüge und die Wahrscheinlichkeit, dass ich darin sitze ist relativ gering. Somit werde ich wahrscheinlich auch in naher Zukunft nicht persönlich einer Atombombe begegnen. Das beruhigt mich dann jetzt schon sehr!
Nix für ungut
Gestern Abend war es noch Primetime, heute schon das Spätprogramm! Boah, was waren diese Filme schlecht. Ich hätte einfach ausschalten sollen. Hilft aber auch nix, denn sie laufen ja trotzdem.
Kennt jemand einen guten Katastrophenfilm, in dem ein Zug die Hauptrolle spielt? Gibt es einen Katastrophenfilm, in dem eine Strassenbahn entführt wird? Moralisch gesehen ist ein Katastrophenfilm natürlich so oder so kein guter Film, aber darum soll es jetzt nicht gehen...
Ein Flugzeug, ein Bus, selbst das Ding mit den Kreuzfahrtschiffen klappt. Aber alles, was auf Schienen läuft? Nee, nicht wirklich. Da ist der Weg vorgegeben und vielleicht deshalb nicht gut???
In den Filmen geht es immer um Güterzüge und die Wahrscheinlichkeit, dass ich darin sitze ist relativ gering. Somit werde ich wahrscheinlich auch in naher Zukunft nicht persönlich einer Atombombe begegnen. Das beruhigt mich dann jetzt schon sehr!
Nix für ungut
26 April 2007
Es muss Frühling sein...
Ich sitze heute morgen beim Frühstückskaffee, lese brav meine Tageszeitung und beobachte natürlich möglichst unauffällig meine Umwelt. Nebenan in der Brez'n (dem Wirtshaus, das mich freundlicherweise auch während des Papstbesuches beherbergt hat) fängt die Kellnerin an, die Strassentische einzudecken. Noch hat sie kein Dirndl an. Und ich denke plötzlich: Boah, ist die hübsch! (Also, sie hatte natürlich trotzdem was an, aber halt kein Dirndl...)
Was das Hübsch angeht war das trotzdem komisch, denn das dachte ich drei Minuten vorher auch, als ich meine Kaffeebestellung aufgab. Da war die Kellnerin aber nicht blond, sondern brunett. War ja auch eine andere und auch ein anderer Laden. Aber zweimal in einem so kurzen Zeitintervall?
Dann bin ich mitten im Sportteil, blicke mal wieder auf und stelle fest, dass sich zwei weibliche Wesen an einen Tisch direkt neben mich gesetzt haben. Was folgt ist logisch: Ich finde sie ebenfalls hübsch! Doch damit nicht genug. Zwei Tische weiter sitzt eine Gruppe geographisch undefinierbarer Osteuropäerinnen.
Da ich diese auch noch extrem attraktiv finde, beschließe ich den Rückzug anzutreten. Ich mache mich auf den Weg ins Büro! Nicht, dass ich zu so früher Stunde noch irgendwelche unkontrollierten Heiratsanträge von mir gebe...
Jetzt aber Ruhe denke ich, aber weit gefehlt! In der Tiefgarage angekommen, fahre ich gerade die Duplex herunter und schon wieder eine tolle Frau, die meinen Weg kreuzt! Augen zu und durch lautet jetzt die Devise. Wenn ich erst mal oben an meinem Schreibtisch ankomme, bin ich in Sicherheit!!! Weit gefehlt, es ging einfach so weiter. Egal ob Empfang, Kopierer, Kaffeküche, irgendwas ist heute passiert.
Ob sich die weiblichen Wesen dieser Welt absprechen? So im Stil: "Mädels, unser Stichtag dieses Jahr ist der 26. April. Wir starten den Angriff. Ab neun Uhr wird zurückgeschossen!". Oder ist es nur der Frühling?
Wie ich schon schrieb, es könnte schön werden :-)
Nix für ungut
Was das Hübsch angeht war das trotzdem komisch, denn das dachte ich drei Minuten vorher auch, als ich meine Kaffeebestellung aufgab. Da war die Kellnerin aber nicht blond, sondern brunett. War ja auch eine andere und auch ein anderer Laden. Aber zweimal in einem so kurzen Zeitintervall?
Dann bin ich mitten im Sportteil, blicke mal wieder auf und stelle fest, dass sich zwei weibliche Wesen an einen Tisch direkt neben mich gesetzt haben. Was folgt ist logisch: Ich finde sie ebenfalls hübsch! Doch damit nicht genug. Zwei Tische weiter sitzt eine Gruppe geographisch undefinierbarer Osteuropäerinnen.
Da ich diese auch noch extrem attraktiv finde, beschließe ich den Rückzug anzutreten. Ich mache mich auf den Weg ins Büro! Nicht, dass ich zu so früher Stunde noch irgendwelche unkontrollierten Heiratsanträge von mir gebe...
Jetzt aber Ruhe denke ich, aber weit gefehlt! In der Tiefgarage angekommen, fahre ich gerade die Duplex herunter und schon wieder eine tolle Frau, die meinen Weg kreuzt! Augen zu und durch lautet jetzt die Devise. Wenn ich erst mal oben an meinem Schreibtisch ankomme, bin ich in Sicherheit!!! Weit gefehlt, es ging einfach so weiter. Egal ob Empfang, Kopierer, Kaffeküche, irgendwas ist heute passiert.
Ob sich die weiblichen Wesen dieser Welt absprechen? So im Stil: "Mädels, unser Stichtag dieses Jahr ist der 26. April. Wir starten den Angriff. Ab neun Uhr wird zurückgeschossen!". Oder ist es nur der Frühling?
Wie ich schon schrieb, es könnte schön werden :-)
Nix für ungut
25 April 2007
Sommer in der Stadt
Hurra,
es gibt doch nichts schöneres als Abends in ein Bett zu steigen und genüßlich festzustellen, dass man frische Bettwäsche aufgezogen hat. Ähnlich geht es mir zur Zeit mit meinen Fenstern. Denn so froh ich über diese herrliche zweite Aprilhälfte bin, so gnadenlos wurde mir durch ununterbrochenen Sonnenschein bewußt, dass ich meine Fenster wohl etwas vernachlässigt hatte. Und ich musste eingestehen, das haben sie nun wirklich nicht verdient.
In einem Anflug von Hausmännlichkeit ging ich umgehend ans Werk und habe schon fast die Hälfte geschafft. Fantastisch! Ich will nicht übertreiben und gleich von gesteigertem Lebenswert sprechen, aber einen Hauch hat es davon. Insbesondere das Fenster, das sich im Moment hinter mir befindet, macht mir dabei gerade große Freude. Es strahlt in seinem neuen Glanze, als wolle es sich tatsächlich täglich bei mir bedanken. Ich bin bereits am überlegen, ob ich den Fenstern nicht Namen geben soll. Das könnte numerisch funktionieren: "Guten Morgen, liebes Fenster Nummer Eins. Na, Du strahlst aber heute!" könnte ich dann am Morgen sagen. Oder sie nach Himmelsrichtungen benennen: "Hallo, Du imposantes Nordfenster, lass mich mal einen Blick auf dich werfen. Mmmh, Du siehst aber gut aus heute...". Ganz uneigennützig sind diese Gedanken natürlich nicht. Ich verbinde damit die große Hoffnung, dass diese Säcke von Fenstern sich durch die persönliche Ansprache extrem geehrt fühlen und in Zukunft gefälligst mal ein bißchen darauf achten, sich nicht sofort wieder zu beschmutzen. Ich werde berichten, ob ich Erfolg habe!
Tja, ansonsten rast die Zeit. Da nimmt man sich vor, das Ganze jetzt mal ruhiger angehen zu lassen. Entspannter, nicht so hektisch und vor allen Dingen ganz, ganz piano. Dann schaut man in den Kalender und stellt fest: Wir haben schon wieder Ende April... Ist das nun kontraproduktiv, wo man es doch eigentlich ruhig angehen lassen will?
Draußen auf der großen Strasse vor meinen (ich muss es noch einmal erwähnen: FRISCH GEPUTZTEN!) Fenstern ist der Sommer ausgebrochen. Die T-Shirts werden wieder enger und die Menschen strömen. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, bevor ich ins Büro fahre, einen Kaffee in einem Strassencafé zu trinken und erst einmal die Tageszeitung zu lesen. Es scheint zu funktionieren, dieses "ruhiger Angehen lassen". Und so manches enge T-Shirt trägt auch zu meinem Wohlbefinden bei, das sei mir erlaubt zu sagen.
Es könnte schön werden... Nix für ungut
es gibt doch nichts schöneres als Abends in ein Bett zu steigen und genüßlich festzustellen, dass man frische Bettwäsche aufgezogen hat. Ähnlich geht es mir zur Zeit mit meinen Fenstern. Denn so froh ich über diese herrliche zweite Aprilhälfte bin, so gnadenlos wurde mir durch ununterbrochenen Sonnenschein bewußt, dass ich meine Fenster wohl etwas vernachlässigt hatte. Und ich musste eingestehen, das haben sie nun wirklich nicht verdient.
In einem Anflug von Hausmännlichkeit ging ich umgehend ans Werk und habe schon fast die Hälfte geschafft. Fantastisch! Ich will nicht übertreiben und gleich von gesteigertem Lebenswert sprechen, aber einen Hauch hat es davon. Insbesondere das Fenster, das sich im Moment hinter mir befindet, macht mir dabei gerade große Freude. Es strahlt in seinem neuen Glanze, als wolle es sich tatsächlich täglich bei mir bedanken. Ich bin bereits am überlegen, ob ich den Fenstern nicht Namen geben soll. Das könnte numerisch funktionieren: "Guten Morgen, liebes Fenster Nummer Eins. Na, Du strahlst aber heute!" könnte ich dann am Morgen sagen. Oder sie nach Himmelsrichtungen benennen: "Hallo, Du imposantes Nordfenster, lass mich mal einen Blick auf dich werfen. Mmmh, Du siehst aber gut aus heute...". Ganz uneigennützig sind diese Gedanken natürlich nicht. Ich verbinde damit die große Hoffnung, dass diese Säcke von Fenstern sich durch die persönliche Ansprache extrem geehrt fühlen und in Zukunft gefälligst mal ein bißchen darauf achten, sich nicht sofort wieder zu beschmutzen. Ich werde berichten, ob ich Erfolg habe!
Tja, ansonsten rast die Zeit. Da nimmt man sich vor, das Ganze jetzt mal ruhiger angehen zu lassen. Entspannter, nicht so hektisch und vor allen Dingen ganz, ganz piano. Dann schaut man in den Kalender und stellt fest: Wir haben schon wieder Ende April... Ist das nun kontraproduktiv, wo man es doch eigentlich ruhig angehen lassen will?
Draußen auf der großen Strasse vor meinen (ich muss es noch einmal erwähnen: FRISCH GEPUTZTEN!) Fenstern ist der Sommer ausgebrochen. Die T-Shirts werden wieder enger und die Menschen strömen. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, bevor ich ins Büro fahre, einen Kaffee in einem Strassencafé zu trinken und erst einmal die Tageszeitung zu lesen. Es scheint zu funktionieren, dieses "ruhiger Angehen lassen". Und so manches enge T-Shirt trägt auch zu meinem Wohlbefinden bei, das sei mir erlaubt zu sagen.
Es könnte schön werden... Nix für ungut
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